07.09.2017, von Elisabeth Schreier

Tausend und eine Scherbe – Ladungsbergung auf der Autobahn

Für einen riesengroßen Scherbenhaufen auf der Autobahn sorgte am frühen Abend ein vollgeladener Getränkelastwagen.

Die Fracht, Spezi einer bekannten Münchner Brauerei, machte sich in der Auffahrt von der A 99 auf die A 8 selbstständig. Mehrere hundert Flaschen ergossen sich über Straße und Grünstreifen, wodurch die Fahrbahn unpassierbar wurde. Nur wenige Minuten später ging der Alarm beim THW ein.

In kürzester Zeit waren bereits die ersten Helfer vor Ort und sicherten die Unfallstelle gemeinsam mit der Autobahnpolizei und der Autobahnmeisterei ab. Von den verunglückten Speziflaschen ließen sich nur wenige retten. Den Rest des Scherbenhaufens mussten unsere Helferinnen und Helfer mit Schaufel und Besen von der Straße und Grünfläche abtragen. Zur Unterstützung der Räumarbeiten wurde der Ortsverband München-Ost mit Radlader und Container für den Abtransport nachalarmiert.

Wegen der einbrechenden Dunkelheit leuchtete die Fachgruppe Beleuchtung die Unfallstelle mit ihrem Lichtmastanhänger aus. Die rund 30 THWler der beiden Ortsverbände konnten so die zerbrochenen Flaschen zügig von der Grünfläche auf die Straße schaufeln. Mit dem Radlader wurden sie dann aufgesammelt und in den mitgebrachten Container befördert. Die Autobahnmeisterei reinigte anschließend die Fahrbahn mittels einer Kehrmaschine von den restlichen Scherben, bevor die Fahrbahn wieder freigegeben werden konnte.


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