05.09.2015, von Fabian Karg

Messe München wird zur Flüchtlingsunterkunft

Für das Wochenende vom 5. und 6. September rechnete die Regierung von Oberbayern mit der Ankunft von mehreren tausend Flüchtlingen innerhalb weniger Stunden in der Landeshauptstadt München.

Bett an Bett wurde die Halle in kürzester Zeit hergerichtet. Später konnten noch Trennwände aufgestellt werden, um wenigstens ein Mindestmaß an Privatsphäre insbesondere für Familien und junge Flüchtlinge zu schaffen.

Um die Situation im Griff zu behalten und einen vernünftigen Umgang mit den ankommenden Flüchtlingen zu ermöglichen wurden verschiedenste Maßnahmen in die Wege geleitet.

Eine dieser Maßnahmen sah vor, zwei Hallen der Messe München in einen Aufenthaltsraum und einen riesigen Schlafsaal zu verwandeln. Dem THW kam hierbei die schnelle Bestückung der Halle C2 mit rund 1.500 Feldbetten, Trennwänden, Kissen und Decken zu. Die Aubinger THWler unterstützen den Ortsverband München-Ost beim Aufbau der Feldbetten, die von den OVen Fürstenfeldbruck, Freising, Erlangen, Fürth sowie von der Flughafenfeuerwehr München angeliefert wurden.

Noch während am Ende der Halle die letzten Feldbetten aufgestellt wurden, kamen die ersten Flüchtlinge an und freuten sich über die trockene und warme Schlafgelegenheit.



  • Bett an Bett wurde die Halle in kürzester Zeit hergerichtet. Später konnten noch Trennwände aufgestellt werden, um wenigstens ein Mindestmaß an Privatsphäre insbesondere für Familien und junge Flüchtlinge zu schaffen.

  • Eine besondere Herausforderung im Einsatz für die Flüchtlinge ist immer wieder die Sprachbarriere. Den Hilfskräften wird viel Kreativität und Improvisationskunst abverlangt.

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