17.02.2018, von Sven Oettinghaus & Florian Dahm

Februar: Sandsackverbau im Schneegestöber

Am Zugdienst wurden die Helferinnen und Helfer der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen und zweier Bergungsgruppen in den Grundlagen der Deichverteidigung geschult.

Im Vordergrund stand diesmal das Erkennen und Beseitigen von Schäden am Deich. Zunächst gab der Technische Berater Hochwasserschutz und Deichverteidigung unseres Ortsverbandes eine Einführung in den Aufbau verschiedener Deichformen und erläuterte, wie Hochwasser auf sie einwirkt. Im Folgenden lernten die Einsatzkräfte verschiedene Schadensformen und geeignete Gegenmaßnahmen kennen. Hier flossen insbesondere Erfahrungen aus den zahlreichen Fluteinsätzen der letzten Jahre ein.

Nach der Mittagspause galt es, das Gelernte in die Praxis umzusetzen. Dazu ging es in das nahelegende Kieswerk der Fa. Riebel, die uns freundlicherweise ihr Gelände für die Ausbildung zur Verfügung stellte.

Drei Gruppen übten bei Eiseskälte und starkem Schneefall die Errichtung behelfsmäßiger Schutzbauten, mit denen kleinere Löcher im Deich bekämpft werden können. Tritt Wasser durch den Deich, so besteht die Gefahr, dass dieser ausgewaschen wird und schließlich in sich zusammenbricht.

Zuvor erprobten die Helferinnen und Helfer unterschiedliche Methoden zum Füllen von Sandsäcken und bereiteten so die über 1.000 als Baumaterial benötigten Säcke vor.


  • Die Helferinnen und Helfer testen verschiedene Methoden, um Sandsäcke möglichst effizient von Hand zu befüllen.

  • Gruppenfoto auf dem fertigen Bauwerk: Eine solche Quellkade aus Sandsäcken kommt zum Einsatz, wenn Wasser durch einen Deich tritt und ihn zu unterspülen droht.

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