Augsburg, 25.12.2016, von Fabian Karg

Evakuierung von 54.000 Personen nach Fund einer Fliegerbombe in Augsburg

Am ersten Weihnachtsfeiertag stand in der Augsburger Innenstadt die Entschärfung einer 1,8 Tonnen schweren Luftmine aus dem 2. Weltkrieg an. Zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger wurde eine Schutzzone mit einem Radius von 1,5 km um den Fundort in der Jakoberwallstraße geräumt.

Neben Polizei, Feuerwehr und Rettungsorganisationen war auch das Technische Hilfswerk mit 73 Einsatzkräften an einer der größten Evakuierungen der Nachkriegszeit beteiligt. Aus dem Ortsverband München-West waren zwei Mannschaftstransportwagen (MTW) mit Außensprechanlage angefordert, um bei der Information der Bevölkerung in der Schutzzone zu unterstützen.

Vor Ort überprüften die THW-Kräfte zusammen mit Polizei und Feuerwehr, ob sich noch Personen im Sperrbereich aufhielten. Nachdem die evakuierte Zone auf verbliebene Personen überprüft worden war, konnte die Polizei die Sperrzone freigeben und der Kampfmittelräumdienst startete mit der Entschärfung. Während die Aubinger Helfer bereits am frühen Nachmittag wieder nach München und zu ihren Familien zurückkehren konnten, zog sich der Einsatz für viele der eingesetzten Einsatzkräfte noch bis lange nach der erfolgreichen Entschärfung gegen 19 Uhr.


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