Während der Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg mussten rund 7.000 betroffene Personen in einem Radius von rund 700 Metern um den Fundort der Bombe evakuiert werden. Unter operativen Führung der Branddirektion München erfolgten die Planungen und Abstimmungen zwischen den mitwirkenden Stellen entsprechend der festgelegten Abläufe. Kampfmittelfunde gehören in München leider zur Routine der Gefahrenabwehrbehörden.
Erste Vorbereitungen für die Entschärfung erfolgten bereits seit dem 19. November mit dem Aufbau von Schiffscontainern rund um die Fundstelle, welche im Fall einer Sprengung als Schutzwall dienen. Hierbei Unterstützte das THW mit einem Berge-Räumgerät des Ortsverbands (OV) München-Ost und einer Bergungsgruppe des OV München-West. Während der Entschärfung war das THW mit einem Fachberater in der örtlichen Einsatzleitung vertreten um bei Bedarf über die Einsatzoptionen des THW zu beraten.

