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München,

Entschärfung einer Fliegerbombe in München-Moosach

Bei Bauarbeiten am Rande des Münchner Westfriedhofs wurde eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Da der Blindgänger keine aktive Gefahr für die Bevölkerung darstellte, wurden durch das Münchner Kreisverwaltungsreferat als Ordnungs- und Sicherheitsbehörde die Planung aller nötigen Maßnahmen für eine Entschärfung am Sonntag, 23. November 2025 eingeleitet.

Um den Fundort werden Schiffscontainer, gefüllt mit Wasser, aufgebaut um die Druckwelle im Falle einer Sprengung abzuleiten. Bildquelle: Feuerwehr München, Max von Treuberg

Während der Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg mussten rund 7.000 betroffene Personen in einem Radius von rund 700 Metern um den Fundort der Bombe evakuiert werden. Unter operativen Führung der Branddirektion München erfolgten die Planungen und Abstimmungen zwischen den mitwirkenden Stellen entsprechend der festgelegten Abläufe. Kampfmittelfunde gehören in München leider zur Routine der Gefahrenabwehrbehörden.

Erste Vorbereitungen für die Entschärfung erfolgten bereits seit dem 19. November mit dem Aufbau von Schiffscontainern rund um die Fundstelle, welche im Fall einer Sprengung als Schutzwall dienen. Hierbei Unterstützte das THW mit einem Berge-Räumgerät des Ortsverbands (OV) München-Ost und einer Bergungsgruppe des OV München-West. Während der Entschärfung war das THW mit einem Fachberater in der örtlichen Einsatzleitung vertreten um bei Bedarf über die Einsatzoptionen des THW zu beraten.


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