Der Tag startete für unsere Berungsgruppe mit einer Vorstellungsrunde der jeweiligen Organisationen. Wo liegen die Schnittstellen? Wer kann welche Aufgaben an der Einsatzstelle übernehmen? Schnell wurde klar: Nur wenn die Kräfte von Technik und Medizin Hand in Hand zusammenarbeiten, ist im Einsatzfall eine effektive Versorgung von Betroffenen möglich.
In der anschließenden Praxisausbildung wurden die verschiedenen Systeme für den Patiententransport unter die Lupe genommen: Das BRK stellte sein primäres Transportmittel - die Katastrophenschutz-Trage - vor, unser Ortsverband präsentierte das Fastboard - ein Spezialgerät zur Rettung aus Trümmern oder unter engen Platzverhältnissen.
In der Einsatz-Übung am Nachmittag lag das Augenmerk unserer Helfenden auf der Technischen Rettung aus Höhen und Tiefen. Die Teilnehmenden übten den Bau einer schiefen Ebene sowie das kontrollierte Abseilen von Personen mittels des Rollgliss (Rettungs- und Abseilgerät für Personen), um Verletzte sicher aus höheren Stockwerken zu evakuieren.
Parallel zur Übung fand eine detaillierte Fahrzeug- und Geräteschau statt, bei der das Innenleben eines Gerätekraftwagens (GKW) und der Fahrzeuge des Katastrophenschutzes genau inspiziert wurden.
Gegen 16:00 Uhr endete ein lehrreicher Tag, der einmal mehr bewies: Eine effektive Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen wächst durch gemeinsame Praxis und gegenseitiges Verständnis – für einen schlagkräftigen Bevölkerungsschutz im Ernstfall.

